an Josefs Geburtstag - josef-engling-de

1898-1918
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Liebe Freunde von Josef Engling,
an Josefs Geburtstag grüße ich Sie herzlich. Ich grüße Sie von Josef!

Als ich heute seinen Geburtstag in Schönstatt gefeiert habe, habe ich
an seine Ankunft in Vallendar gedacht. Ich habe mir vorgestellt, mit
welcher Sehnsucht er immer vom Bahnhof Vallendar nach Schönstatt
gepilgert ist. Wie viele Male ist er gepilgert, mit einem immer
stärkeren Drängen des Herzens, sich ganz dem neuen Werke des Gründers,
Pater Josef Kentenich, ganz zu verschreiben.

Er erlebte: da ist eine neue göttliche Initiative im Gange, die alles
verlangt. Deswegen schenkte er gerne sein Alles, da die Dimensionen
dieser Initiative alles andere relativiert haben, sogar den Wert des
eigenen Lebens.

Ich habe heute im Urheiligtum für Josef gedankt: dass es ihn gab –
einen jungen Menschen mit brennendem Herzen, der im Stande war, für
die Sendung der Gottesmutter von Schönstatt aus alles zu schenken.

Ich habe mich gefragt, wo feiert wohl Josef heute? – wenn so große
Freude über ihn im himmlischen Schönstatt klingt? Und mir wurde es,
als ob er im Urheiligtum sei; dies war sein Lieblingsort, wo er so
gerne verweilte.



Liebe Pilger und Freunde Josefs,

zum heutigen Geburtstag zwei Geschenke:



Schon im Dezember schrieb Prof. Joachim Schmiedl, der Vizepostulator
des Prozesses, eine frohe Nachricht aus Rom:

„Eine gute Nachricht. Josef Engling hat die nächste Hürde im
Seligsprechungsverfahren überstanden. Jetzt geht es weiter:

Die Apostolische Konstitution `Divinus perfectionis magister´ (25.
Januar 1983) sagt über die Schritte in Nr. 13“ jetzt haben wir 3)
hinter uns gebracht:

3) In Fällen aus früherer Zeit und in jenen neueren Datums, deren
besondere Eigenart nach dem Urteil des Generalberichterstatters dies
erforderlich gemacht hat, muß der erarbeitete Schriftsatz der Prüfung
durch in der Sache besonders kundige Konsultoren unterzogen werden,
damit sie über dessen wissenschaftlichen Wert und darüber eine
Stellungnahme abgeben, ob es für das angestrebte Ziel ausreicht. In
Einzelfällen kann die Heilige Kongregation den Schriftsatz auch
anderen Gelehrten, die nicht in der Liste der Konsultoren aufgeführt
sind, zur Prüfung übergeben.

4) Der Schriftsatz wird (zusammen mit den schriftlichen Stellungnahmen
der Konsultoren zu historischen Fragen sowie mit gegebenenfalls
notwendigen neuen Erklärungen des Berichterstatters) den theologischen
Konsultoren übergeben werden, die eine Stellungnahme zu dem
Verfahrensgegenstand erstatten werden, ihnen obliegt es, zusammen mit
dem Glaubensanwalt die Sache so zu studieren, daß etwa vorhandene
strittige theologische Fragen gründlich geprüft werden, bevor sie zur
Erörterung in den besonderen Kongreß gelangt.

5) Die endgültigen Stellungnahmen der theologischen Konsultoren werden
zusammen mit den vom Glaubensanwalt erarbeiteten Schlußfolgerungen den
Kardinälen und Bischöfen zur Entscheidung übergeben werden.

Prof. Dr. Joachim Schmiedl

Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte

Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar





Und ein zweites Geschenk:

Eine dreisprachige Webseite über Josef Engling entsteht. Sie ist noch
in der Erarbeitungsphase, aber Sie können sie gerne jederzeit besuchen
unter der Adresse: http://www.josef-engling.eu/. Wir danken Herrn
Matthias Klobuchowski aus Pforzheim für ihren Entwurf und die
Aktualisierung. Herzlichen Dank!



Möge Josef Engling als Patron der Einheit unser Europa neu verbinden.
Heute haben wir es nötiger denn je. In ihm sehen wir einen Menschen,
der klar weiß, wofür er steht. Möge er neu Europa für die Gottesmutter
erobern, in dem er von Schönstatt aus viele Herzen entzündet. Sein
Feuer brennt weiter!



Welches Geschenk machen wir ihm persönlich als Dank?

Möge er uns immer neu bei unserem täglichen „Alles“ motivieren und im
edlen Wettlauf begleiten.



Lieber Pilger,

ich möchte Euch noch ein Anliegen mitgeben: Pfr. Rainer Birkenmaier,
der unsere Prosity-Pilgerexerzitien begleitete, ist erneut erkrankt
und erhält seit einigen Tagen wieder Chemotherapie. Beten wir für ihn,
damit er notwendige Kräfte erhält und die Therapie gut wirkt. Mater
habebit curam!

Aus Schönstatt-Neuhäusel
herzlich

Alicja Kostka

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